Mit einer warmen Suppe gegen Kälte, Armut und Unsichtbarkeit – Teams von 6 Berliner Shoppingcentern organisieren 10 Tage „Suppe auf Achse“
Dass dieser Winter nach fast drei Jahren Pandemie, stark steigenden Energiekosten und hoher Inflation für sehr viele Menschen schwer wird, war den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Spandau Arcaden, Neukölln Arcaden, Schönhauser Allee Arcaden, Gropius Passagen, der WILMA und des Forums Steglitz lange klar. Aus dem Wunsch, helfen zu wollen, entstand eine gemeinsame berlinweite Suppenaktion: „Suppe auf Achse – alle verdienen eine warme Mahlzeit“ – Zwei Wochen lang kochen die Center-Teams leckere Suppen und verteilen diese an Bedürftige in ihren jeweiligen Kiezen – immer dort, wo die Armut besonders groß ist, immer in Zusammenarbeit mit Organisationen und Einrichtungen und mit breiter Unterstützung der jeweiligen Bezirkspolitik.
Am Montag, den 23. Januar startet die Aktion mit dem Team des Forums Steglitz und der Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf Maren Schellenberg am Hermann-Ehlers-Platz unweit des Rathauses. Immer von Montag bis Freitag werden täglich rund 100 Portionen Suppe von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Shoppingcenter gekocht und dann an Bedürftige herausgegeben. Am Mo, den 30.1. und Dienstag, den 31.1. ist der "Suppenbus" auf dem Bat-Yam Platz/Lipschitzplatz. Die Aktion endet am Freitag, den 3. Februar mit dem Team der Neukölln Arcaden und dem Neuköllner Bezirksbürgermeister Martin Hikel in der Teupitzer Straße bei der KUBUS gGmbH.
In allen Bezirken gibt es große Unterstützung seitens der Politik. So beteiligen sich auch Spandaus Bezirksbürgermeisterin Dr. Carola Brückner, die Bezirksbürgermeisterin von Charlottenburg-Wilmersdorf Kirstin Bauch und die stellvertretende Pankower Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Soziales und Gesundheit, Dr. Cordelia Koch.
„Soziale Verantwortung zu übernehmen, gehört zur DNA unseres Unternehmens. Das gilt für die Bildung, Kunst, Kultur und vor allem für die direkte Hilfe für bedürftige Menschen“, erklärt Luisa Lorentz-Leder, Head of Center Operations bei Unibail-Rodamco-Westfield Deutschland. „Unsere Centerteams freuen sich besonders darauf beim Kochen und Ausgeben direkt mit den eigenen Händen zu helfen zu können.“
Gekocht wird täglich frisch in den Küchen der Center oder bei Gastromietern. In Thermobehältern wird die fertige Suppe zu einem eigens für die Aktion angemieteten Imbisswagen gebracht und dann an Bedürftige ausgegeben.
Das Ziel der Aktion in erster Linie ist es zu helfen und Aufmerksamkeit zu schaffen in einer Zeit, in der es noch einmal richtig kalt wird und niemand mehr die Situation derer im Auge hat, die auf Berlins Straßen leben und schlafen. Wenn es gelingt, mit „Suppe auf Achse“ dazu zu animieren, auch immer an die zu denken, denen es aktuell schlechter geht als anderen, kann eine warme Suppe wirklich gegen Armut und Unsichtbarkeit helfen!